Busse, Straßen- und Stadtbahnen in der Ruhrstadt Essen
Über mich und das Hobby

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 2. Januar 2017

  

 

Wer ist der Typ?

  

Ich bin Moritz Lötzgen, Mitte 20 und wohne seit Geburt an in Essen-Werden. Seit dem Abschluss meiner Ausbildung in der freien Wirtschaft (kaufmännischer Beruf) bin ich im öffentlichen Dienst einer oberen Landebehörde Nordrhein-Westfalens tätig. Der Ausgleich zur Arbeit sieht in etwas so aus: (natürlich) Omnibusse, Schienenfahrzeuge verschiedener Arten, Fotografie, Reisen, Kabarett und Comedy sowie Musik, auch aus vergangenen Zeiten. Mehr ist fast schon nicht zu sagen... wer aber ein wenig mehr über mich und den Bezug zum Hobby erfahren möchte, darf sich gerne im Blog der EVAG umsehen. Zusammen mit zwei Hobbykollegen besuchte ich zu einem kleinen Interview den Erzhof. Thorsten Schlautmann hat den Besuch in zwei verschiedenen Artikeln online gestellt:

  

  

Entstehung dieser Seite

  

Die Idee einer Homepage entstand nach den ersten Aufnahmen mit einer Kompaktkamera, welche ich damals von meinem Vater geschenkt bekommen hatte. Mittlerweile fotografiere ich mit einer Spiegelreflexkamera (Canon EOS 750D). Was für die Homepage natürlich auch wichtig ist: Affinität zum Internet und Computern. Nach einem HTML-Kurs an meiner damaligen Schule hatte ich da schon mal ein paar Grundkniffe, worauf ich aufbauen konnte. Seit der ersten Version der Homepage ist viel passiert: angefangen mit einer einfachen HTML-Seite mit Frames ist nun eine dazu vergleichsweise große Fotogalerie online, deren System (Coppermine) auch die Integration der Fahrzeuglisten und mehr erlaubt. Natürlich wäre da noch sehr viel mehr möglich, aber Zeit und Zweck stehen dann nicht mehr im Verhältnis. Außerdem sind auch meine Kenntnisse für aktuelle Methoden stark begrenzt. Mehr als HTML ist so gut wie gar nicht drin.

 

  

Weitere Projekte im Internet

  

Diese Homepage hier ist nicht mein einziges Projekt im Internet. Für alle Interessierten stelle ich an dieser Stelle einige Seiten vor, an denen ich mich regelmäßig aktiv beteilige.

  • flickr
    Auf meinem flickr-Account zeige ich so gut wie alle Bahnfotos und eine Auswahl an Bussen, Straßenbahnen und allem was dazugehört.
     
  • Baureihe 643 - Facebook Seite
    5 Freunde eines Dieseltriebwagens arbeiten an einer gemeinsamen Informationsplatform zum TALENT von Talbot / Bombardier.
     
  • Baureihe 654 - Homepage
    Alleine betreibe ich ein Informationsportal zum RegioSprinter der DÜWAG.

 

  

Persönliches Statement zum Fotografieren von Verkehrsmitteln - rechtlicher Bezug

  

Grundsätzlich gilt für jeden Bürger das Recht am eigenen Bild, auch für Busfahrer. Dies wird durch das Kunsturhebergesetz geregelt. Für den Fall, dass Personen nicht gezielt Fotografiert werden, räumt der Gesetzgeber dem Fotografen jedoch auch einige Gründe der Veröffentlichung ein. Nachzulesen ist dies entsprechend unter Paragraph 22 und 23. Bezüglich der grundsätzlichen Anfertigung räumt der Gesetzgeber über das Gesetz ein, dass Fotografien, welche auf öffentlichen Grund entstanden sind, erst mal ohne Bedenken verbreitet werden dürfen, in Abhängigkeit von den Ausnahmen (oder auch nicht) welche in anderen Gesetzen geregelt sind. Ausnahmen bilden nur Fotografien oder Werke, welche die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährden.

Folgende Punkte sind mir daher sehr wichtig. Vielleicht kann ich auch so ein wenig zur allgemeinen Verständigung zwischen Außenstehenden, Personal und Fotografen beitragen:

  • Die Busse stehen im Mittelpunkt - Für ein gutes Foto kann man durchaus einige Zeit lang an der Straße stehen. Dabei geht es um den Bus an sich; weder um Fahrer, noch um Passanten. Gelegentlich werden Natur, Umwelt, Bauwerke etc. bewusst oder auch unbewusst ins Bild mit eingebunden. Personen werden hingegen nicht gezielt fotografiert oder in das Motiv mit eingebunden. Es geht mir nicht darum, im Internet auf meiner Seite Personen in Großformat zu zeigen. Ich möchte in diesem Fall den ÖPNV in der Stadt Essen dokumentieren - dazu gehören neben Fahrzeuglisten auch Fotos.
     
  • Besonnenheit von allen Seiten - Beleidigungen und Bedrohungen von Fahrern und Passanten, Vollbremsungen mit Verletzungsgefahr für selbst sitzende Fahrgäste... all das sind Dinge, die ich bereits erlebt habe, weil ich ein Foto von einem Bus gemacht habe. Von Hobbykollegen hört man noch Schlimmeres, dort ist teilweise von Übergriffen auf Fotografen die Rede. Besonders für das Personal können solche Aktionen böse Folgen haben: grundlose Vollbremsungen können für Fahrgäste gefährlich sein und bei einem Sturz als fahrlässiges Verhalten eingestuft werden. Beleidigungen können strafrechtlich verfolgt werden, und für das Unternehmensimage sind diese auch nicht unbedingt vorteilhaft. Denn in der Regel sind Fahrgäste oder Passanten immer bei solchen Aktionen dabei. Mit mir kann man immer vernünftig sprechen, egal ob draußen persönlich oder im Netz per Mail. Diesen Anspruch stelle ich auch an jemanden, der etwas von mir möchte. Auch wenn durch soziale Netzwerke das Teilen von Fotos immer mehr zunimmt: mit mir kann man normal sprechen, und nicht jedes Foto welches irgendwo gemacht wird, landet auch im Internet. Man muss niemanden anschreien: wenn ich ein Foto mache und freundlich drauf angesprochen werde, dass man das Gesicht bei einer Veröffentlichung nicht sehen sollte, komme ich diesen und anderen Wünschen gerne nach.
     
  • In diesem Zusammenhang: die Erkennbarkeit - Durch Spiegelungen an der Frontscheibe ist sowieso nicht jedes mal ein Fahrer zu sehen, und bei Nachtaufnahmen schwindet die Erkennbarkeit auch sehr weit nach unten. Bei Fotos an Endstellen warte ich auch gerne, bis der Fahrer seinen Bus verlassen hat um z.B. draußen zu Rauchen, damit er nicht im Bild ist. Ich verschicke allerdings auch gerne Fotos an Fahrer, die mich danach fragen - auch das gehört irgendwo dazu.
     
  • Warum machen einige Fahrer Stress? - Die Erfahrung der Vergangenheit hat mir gezeigt: in einem Großteil der Nagativfälle haben Busfahrer nur Angst bei einer Sache erwischt zu werden, welche vom Arbeitgeber abgemahnt werden könnte. Da sei ganz banal als Beispiel Rauchen im Bus erwähnt. Ich werde nicht, nur weil man auf einem Bild eine Zigarette oder Rauch sieht, zum Arbeitgeber rennen und nach einer Abmahnung oder Kündigung für diesen Fahrer betteln. Mir ist eigentlich egal was das Personal während der Pause (oder auch während der Fahrt) im Bus macht. Jedoch sollte man als Mitarbeiter im öffentlichen Nahverkehr folgendes beachten: man ist nun mal ein Teil der Öffentlichkeit, von Außen ist der Bus auch gut einsehbar. Grundsätzlich respektiere ich es jedoch auch, wenn einfach "kein Bedarf" an einer Veröffentlichung im Netz besteht.
     
  • Ich freue mich über Zuspruch - Ich (und ich denke ich spreche hier für einen Großteil meiner sogenannten Hobbykollegen) freue mich über jeden Fahrer, der z.B. mal ein wenig langsamer fährt, damit man ein besseres Foto machen kann. Oder wenn Passanten kurz stehen bleiben, damit sie nicht im Bild zu sehen sind. Selbstverständlich nur wenn es die Umstände zulassen, den Verkehr aufhalten oder für gefährliche Situationen sorgen möchte ich nicht. Dafür versuche ich mich vor Ort immer noch zu bedanken. Sollte das nicht immer passieren, bitte ich um Nachsicht! Leider kann ich zur Zeit kein Gästebuch anbieten, aber über konstruktive Kritik in jeder Form über das Kontaktformular freue ich mich.
     

 

  

Zum persönlichen Statement... noch einige Beispiele

  

Natur - herbstliche Szene an der Niederweniger Straße in Essen-Byfang.

  

  

Werbung - viele Unternehmen werben seit Jahrzehnten auf Verkehrsmitteln der Region, wie hier das Essener Unternehmen Stiftsquelle. Im laufe der Zeit gab es von dieser Firma verschiedene Werbungen mit verschiedenen Farben, das ganze geht zurück in die Ära der Mercedes-Benz O305er-Reihe.

  

  

Das Stadtbild verändert sich - Um diesen Bahnübergang ist Kupferdreh mittlerweile ärmer, hier findet seit Jahren die Umgestaltung statt. Fertig ist man noch lange nicht, aber der Bus wird das nicht mehr miterleben: seit einigen Jahren schon ist er, wie der Bahnübergang, nur noch auf Fotos vorhanden.

  

  

Markante Gebäude - Schönheit ist relativ, im richtigen Licht und mit dem Hintergrund wirkt aber auch ein Bus ganz ansehnlich. Hier die Grugahalle in Essen-Rüttenscheid.

  

  

Historisch Unterwegs - Es ist das Motto, was viele ehrenamtliche Helfer dazu bewegt, sich für den Erhalt von historischen Fahrzeugen einzusetzen. Viel Arbeit und Mühen stecken hinter jeden Fahrt. Unter den Helfern: Schüler, Auszubildende, Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen... so gut wie aus jeder Ecke ist jemand dabei um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Und die Arbeit kann sich sehen lassen.

 

 

Beleidigungen - Oder, wie man es nennt, "nicht gerade die feine englische Art". Auf Deutsch: eine Straftat, die zur Anzeige gebracht werden kann.

Logged